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Elektrolyte und Alkohol: Best Frenemies!

Elektrolyte und Alkohol: Best Frenemies!

Lesezeit: 6 min

Nach einer langen Partynacht folgt oft ein nerviger Durchhänger. Elektrolyte-Drinks sind bei Feierwütigen im Trend, um ungeliebte Nachwirkungen im Zaum zu halten und die Nacht nicht bitter zu bereuen – dabei ist ihr Effekt als „Anti-Kater-Mittel“ gar nicht belegt. Klingt erstmal wie ein Downer, ist es aber nicht: Elektrolyte sind für deine Regeneration nämlich trotzdem eine Bereicherung. Wieso? Das erfährst du gleich! Aber lass uns ganz von vorne starten …

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Let’s get the party started!

Wenn getanzt, geschwitzt und getrunken wird, verlangt das dem Körper so einiges ab. Erst recht, wenn Alkohol im Spiel ist. Ein Grund dafür ist das enthaltene Ethanol, das in deinem Körper oxidativen Stress entstehen lässt – vor allem in der Leber. Außerdem führt Alkohol dazu, dass dein Körper wertvolle Wasserreserven verliert – wie genau, dazu kommen wir gleich noch. Vielleicht kennst du das auch im Alltag, wenn du plötzlich Kopfschmerzen bekommst – und dir dann einfällt, dass du den Tag über viel zu wenig getrunken hast? Deshalb ist es so wichtig, immer für eine ausreichende Zufuhr nicht alkoholischer Flüssigkeiten zu sorgen. Das vergessen die meisten Nachtschwärmer leider – und wundern sich am nächsten Morgen, dass sie sich wie Zombies fühlen. Also lautet Regel Nummer 1: immer ein Glas Wasser neben das Bett stellen!

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Alkoholabbau in 3, 2, 1 …

Der Abbau von Alkohol im Körper geschieht in 3 Schritten:

  1. Das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) hilft dabei, das Ethanol aus alkoholischen Getränken in Acetaldehyd umzuwandeln. Das ist ein giftiger Stoff, der toxisch auf Nervenzellen und Knochen wirken kann und auch bei der Entstehung des Katers eine Rolle spielt.
  2. Das Enzym Aldehyddehydrogenase (ALDH) verwandelt das Stoffwechselprodukt Acetaldehyd in Essigsäure.
  3. Die Essigsäure wird von weiteren Enzymen in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt – und das wird dann ausgeschieden. Hallo, Toilettengang!

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Alkohol: dein Elektrolyte-Räuber

Alkohol wird beim Abbau in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt – deshalb muss man häufiger aufs „stille Örtchen“. Und hier kommen die Elektrolyte ins Spiel: Natrium, Kalium, Chlorid und Co. liegen nämlich in Körperflüssigkeiten gelöst vor und werden bei vermehrtem Wasserverlust mit aus- (bzw. im Klo runter-)gespült. Elektrolyte heißen übrigens Elektrolyte, weil es sich um Mineralstoffe handelt, die positive oder negative elektrische Ladungen transportieren. Sie tragen dazu bei, das osmotische Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Funktion des Nervensystems, den Wasser- und den Säure-Basen-Haushalt und die Gewebespannung. Kurz gesagt: Wenn nicht genug Elektrolyte in deinem Blutkreislauf unterwegs sind, fühlst du dich wahrscheinlich nicht besonders wohl. Trotzdem sind Elektrolyte nicht die Ursache für einen Kater – der entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, allen voran Dehydration und anfallende Giftstoffe.

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Mehr Flüssigkeitsverlust = mehr Elektrolyte-Verlust

Alkohol steigert nicht nur die Frequenz der Toilettengänge, er kann auch weitere dehydrierende „Nebenwirkungen“ nach sich ziehen, die dementsprechend einen zusätzlichen Verlust an Elektrolyten bedeuten: Die Körpertemperatur steigt und wir schwitzen mehr. Alkohol hemmt die Aufnahme von Flüssigkeit aus dem Dünndarm – es bleibt also mehr davon im Stuhl enthalten, was zu Durchfall führen kann. Auch die Magenschleimhaut wird gereizt, was im schlimmsten Fall Übelkeit und Erbrechen nach sich zieht.

Für einen kurzfristigen After-Party-Nährstoff-Reload sind herkömmliche Elektrolyte-Pulver das „Mittel der Wahl“ – dabei solltet ihr euch im besten Fall nicht in Apotheken bedienen. Denn leider kam es durch den Elektrolyte-Hype als „Anti-Kater-Lösung“ schon zu Engpässen, bei denen Apotheker nicht mehr genügend Mittel für Magen-Darm-Erkrankte vorrätig hatten. Und das muss echt nicht sein, oder?

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Elektrolyte statt Pommes.

Hast du dich mal gefragt, woher der berühmte „Salzhunger“ nach durchgefeierten Nächten kommt? Dein Körper ist bemüht, den Mehrbedarf an Elektrolyten abzudecken – dabei hilft unter anderem Kochsalz bzw. NaCl: Natriumchlorid, also die Verbindung aus den Elektrolyten Natrium und Chlorid. Und das steckt vor allem in Pommes, Burgern, Chips und Co. Kein Wunder also, dass dein Organismus sich die Finger nach Fast Food leckt! Leider stecken darin aber auch jede Menge Kalorien …

Elektrolyte-Drinks sind eine bewusste Alternative, um deine Mineralstoffdepots mit gutem Bauchgefühl wieder aufzufüllen. Noch mehr Infos zu Elektrolyten und warum sie auch für Sportler relevant sind, erfährst du übrigens hier.

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Mehr Vitamin C, weniger Oje.

Auch wenn der Körper zunächst nach salzhaltigen Snacks schreit, ist das in Obst und Gemüse enthaltene Vitamin C für den Regenerations-Support nicht zu unterschätzen. Denn Vitamin C ist ein Antioxidans, das den Körper beim Kampf gegen oxidativen Stress unterstützt – und wie weiter oben bereits geschrieben, kann genau dieser Stress durch Alkoholkonsum in der Leber entstehen. Vitamin C trägt außerdem zur Verringerung von Müdigkeit bei und unterstützt einen normalen Energiestoffwechsel. Alles Effekte, die man sich nach einer durchgemachten Nacht mehr als wünscht!

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Nimm dir katerfrei.

Wir halten fest: Um einen Kater loszuwerden, braucht dein Körper vor allem eine Menge Wasser gegen die Dehydration, Vitamine für den antioxidativen Effekt und natürlich Erholung. Die Zeit, die dein Körper braucht, um Alkohol abzubauen, lässt sich übrigens nicht beschleunigen – weder durch Schlaf noch durch irgendwelche Hausmittelchen. Im Zuge des Alkoholabbaus und des damit einhergehenden vermehrten Wasserverlustes entsteht ein Mehrbedarf an Elektrolyten, den du zum Beispiel mit einem Elektrolyte-Drink auffüllen kannst. Das ist besonders praktisch, denn wenn du Elektrolyte in Wasser gelöst zu dir nimmst, am besten in Kombi mit Vitamin C, schlägst du die Dehydrations-, die Vitamin- und die Elektrolyte-Fliege mit einer Klappe!

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