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L-Glutamin – der Best Buddy deiner Zellen

L-Glutamin – der Best Buddy deiner Zellen

Lesezeit: 7 min

Glutamin ist die am häufigsten im Körper vorkommende Aminosäure, die für alle deine Körperzellen eine wichtige Rolle spielt. Dein Organismus kann Glutamin zwar grundsätzlich auch selbst produzieren, in manchen Situationen erhöht sich der Bedarf aber eventuell. Gerade Sportler sollten ihrem Glutaminspiegel genügend Aufmerksamkeit schenken. Warum das so ist und wo die nicht essenzielle Aminosäure überall drinsteckt, erfährst du hier.

L-Glutamin: echt L-eistungsstark!

Bereits im Jahr 1877 wurde L-Glutamin vom deutschen Chemiker Ernst Schulze in verschiedenen Pflanzen entdeckt. Dort spielt die Aminosäure eine bedeutende Rolle im Eiweißstoffwechsel – aber auch im menschlichen Körper ist sie unabdingbar: L-Glutamin wird vor allem in unseren Muskelzellen synthetisiert, also so zusammengesetzt, dass es für uns nutzbar ist. Genau dort, wo es entsteht, fühlt sich das L-Glutamin auch richtig wohl: 60 % unserer Muskulatur besteht daraus, außerdem 20 % unseres Blutpools. Damit ist Glutamin die am häufigsten im Körper vorkommende Aminosäure und sowas wie ein Wundertool für unser Betriebssystem, denn sie beteiligt sich an mehr Stoffwechselprozessen als jede andere Aminosäure. Wow! Echt beeindruckend.

Gefragter After-Workout-Partner

Grundsätzlich schafft der Körper es, selbst genug Glutamin zu produzieren. Aber in bestimmten Situationen fällt der Bedarf dann doch höher aus, zum Beispiel bei intensiver körperlicher Aktivität wie ausgiebigem Muskelaufbautraining oder regelmäßigem Leistungssport. Zum Glück kannst du deinen Körper easy mit einem Extra an Glutamin versorgen. Entweder über die passende Ernährung – mehr dazu im nächsten Abschnitt! – oder durch gezielte Nahrungsergänzung. So gibt es beispielsweise Glutaminpulver, das du ins Wasser, in den Saft oder in deinen Proteinshake einrührst – am besten direkt nach deinem Training. Denn dann kann die Aminosäure dich nach intensiven Belastungen optimal unterstützen. Ein tatkräftiger Workout-Buddy für die Regenerationsphase.

Erst Sporteinheit, dann Schlafmarathon

Wenn wir über gesunden Schlaf sprechen, darf Sport nicht fehlen. Warum? Ganz einfach: Melatonin wird aus dem Glückshormon Serotonin gebildetund mit Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren, Walken und Schwimmen kannst du deine Serotoninausschüttung besonders effektiv ankurbeln und so nachhaltig deine Schlafqualität steigern. Vom zusätzlichen Serotonin-Boost profitiert aber nicht nur deine Nachtruhe: Beim Sport bekämpft Serotonin Muskelschmerzen, steigert deine Antriebskraft und sorgt für gute Laune. Massagen, genügend Sonnenlicht, Meditation und Feel-Good-Food wie Pistazien, Walnüsse und Cranberrys versorgen dich ebenfalls mit einem Extraschub des Glückshormons.

Von A wie Action bis Zzzzz

Wie viel Wasser sich in unseren Zellen einlagert oder wie stark sie sich bei körperlicher Belastung, beispielsweise beim Sport, vergrößern – bei alldem hat L-Glutamin seine Finger im Spiel. Wenn sich das Volumen einer Zelle vergrößert, fördert das übrigens die Proteinbildung. Und Proteine braucht unser Körper ja bekanntlich als eine Art Baumaterial für Muskeln, Organe, Blut und vieles mehr. Was für ein Wunderwerk!

Glutamin ist außerdem der Ausgangsstoff für die Bildung der Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA. Diese Aminosäure hat eine große Bedeutung für das zentrale Nervensystem und beschert deinem Körper Beruhigung und Entspannung. Genau das, was du abends brauchst, wenn du zur Ruhe kommen willst. Daher ist Glutamin auch beliebt, um es abends vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Wo L-Glutamin überall drinsteckt

Zwischen 5 und 10 Gramm L-Glutamin holt sich der Körper täglich aus Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen. Es hat dann allerdings eine gebundene Form und muss erst durch die Verdauung aufgespalten werden. Aber keine Sorge, dein Körper hat das voll drauf! Die Aminosäure steckt vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten – Käse ist hier einer der Spitzenreiter. Kleiner Tipp: Alles, was du davon roh zu dir nehmen kannst, bietet sich besonders an. Denn beim Kochen kann sich der Glutamingehalt in einigen Lebensmitteln reduzieren.

Du ernährst dich vegan? Kein Problem! Auch bei pflanzlichen Lebensmitteln wirst du fündig: Sojabohnen, Nüsse, Haferflocken, Hülsenfrüchte und fermentierte Lebensmittel haben einen richtig hohen L-Glutamin-Anteil. Ein durchdachter Speiseplan, der solche Komponenten enthält, ist eine gute Grundlage, um den Glutaminhaushalt bestens im Griff zu haben.

Hör auf deinen Bauch

L-Glutamin gibt deinem Körper aber noch viel mehr – oder besser gesagt: nimmt ihm, was er nicht braucht. Klingt komisch? Ist aber total sinnvoll. Es geht um deine Verdauung: Wie du sicherlich weißt, sind deine Darmbakterien im Einsatz, um Enzyme zu produzieren. Und die wiederum spalten Bestandteile deiner Nahrung, wie Fette und Proteine, in Komponenten, die dein Körper aufnehmen und verwerten kann. Leider bilden die hilfreichen Darmbakterien bei ihrer wertvollen Arbeit aber auch Ammoniak – ein Nebenprodukt sozusagen.

Dieses Zellgift tut deinem Körper, wie der Name schon verrät, nicht gut. Wichtig also, dass du das Ammoniak schnell wieder loswirst. Und hier kommt L-Glutamin ins Spiel. Durch die sogenannte Glutamin-Synthetase wird Glutaminsäure – das ist ebenfalls eine nicht essenziellen Aminosäure – in L-Glutamin umgewandelt. Und genau das hat eine hohe Bedeutung für die Regulation, den Abbau und die Ausscheidung von Ammoniak. L-Glutaminsäure und L-Glutamin tun hier also einen wertvollen Dienst. Sowas von Yeah!

All deine Körperzellen lieben L-Glutamin, denn es tut so viel für sie. Gerade wenn dein Körper mehr davon braucht – zum Beispiel, weil du viel anstrengenden Sport betreibst –, kannst du super-bequem nachhelfen. Bei uns bekommst du die vielseitige Aminosäure in veganer und hochdosierter Form. Vol-L gut!