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Unterbewusster Stress: Das sind die Symptome

Unterbewusster Stress: Das sind die Symptome

Lesezeit: 5 min

Wir alle kennen das Gefühl von Stress. Hier eine Abgabe, da ein Meeting, später der Elternabend und dazwischen ein wichtiger – na klar, wie immer – Call. Es gibt aber auch Momente, da fühlen wir uns gestresst, ohne den Grund dafür zu kennen. Wenn das der Fall ist, spricht man von unterbewusstem Stress. Wie die Symptome von unterbewusstem Stress aussehen und was dahinterstecken könnte, das verraten wir dir jetzt.

Was ist unterbewusster Stress?

Unterbewussten Stress haben wir alle schon mal gefühlt. Denn er meint den Zustand, in dem es einem einfach nicht gut geht, aber man nicht wirklich sagen kann, warum. Du fühlst dich scheinbar „grundlos“ gestresst, obwohl doch eigentlich alles okay ist. Das Problem: Wir beziehen das „okay“ in der Regel auf Termindruck. Das ist dir bestimmt auch schon mal passiert. Du hast dich richtig mies gefühlt, dir aber dann gleichzeitig eingeredet, dass das doch eigentlich nicht sein könne, schließlich musst du das Kind diese Woche nicht zum Fußballtraining fahren, den Elternabend übernimmt der/die Partner:in und das morgendliche Meeting wurde für die kommenden Tage auch abgesagt. Genau in dieser Phase spricht man von unterbewusstem Stress. Wenn Stress keine Berechtigung zu haben scheint, das Gefühl aber trotzdem da ist.

Warum das so ist? Na, weil es eben nicht nur der Termindruck ist, der in uns Stress auslöst, sondern auch unsere Gedanken. Das kann die Angst vor der Zukunft sein, belastende Erinnerungen, Schicksalsschläge, Unstimmigkeiten, gesellschaftliche Krisen u.v.m.

Das sind die Symptome von unterbewusstem Stress

Du merkst wahrscheinlich schon, dass etwas nicht in Ordnung ist. Du fühlst dich abgeschlagen, schläfst schlecht und klagst über Kopfschmerzen. Ja, all das können Symptome von unterbewusstem Stress sein. Deshalb gilt: Wenn unten aufgelistete Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten, du permanent unter Strom stehst und keine Entspannung mehr findest, dann solltest du etwas ändern. Denn Stress kann krank machen. Aber dazu im nächsten Absatz mehr.

Körperliche Symptome

  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufprobleme
  • Herzrasen
  • Verspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Magenschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen

Psychische Symptome

  • Nervosität
  • Überempfindlichkeit
  • Überforderung
  • Pessimismus
  • Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Traurigkeit
  • Distanziertheit

Das können Folgen von Stress sein

Stress ist nicht gesund. Das wirst du wahrscheinlich wissen. Aber dass Stress auch krank machen kann, dürfte für viele neu sein. Dabei ist Stress nicht gleich Stress. Der gefährliche Stress ist der Zustand, der länger andauert, unterdrückt und nicht „behandelt“ wird. Das kann zum Beispiel die Unstimmigkeit mit dem Kollegium sein, die schon seit Wochen andauert, genauso wie der Terminmarathon, der jeden Dienstagmittag auf dich wartet. Der Hintergrund: Bei Dauerstress befindet sich der Körper ununterbrochen in Alarmbereitschaft. An sich ist die Alarmbereitschaft etwas Gutes. Denn diese Reaktion hat unsere Vorfahren schon das ein oder andere Mal vor dem Tod bewahrt. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte jetzt mal zu unserem Artikel „Wie Stress unser Immunsystem schwächt“ springen.

Heute ist das auf jeden Fall anders. Heute müssen wir nicht ums Überleben kämpfen. Und trotzdem gibt es eben diese Phasen, in denen die stressbedingten Hormone erhöht bleiben und kein normales Niveau mehr erreichen.

Welche ernsthaften Erkrankungen sich dann entwickeln können?

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erhöhte Leberwerte
  • Hautausschläge
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Burnout oder Depression

Wichtig: Wir möchten dir mit diesem Abschnitt keine Angst machen. Im Gegenteil. Wir möchten dich dafür sensibilisieren, Stresssymptome wahrzunehmen und vor allem ernst zu nehmen.

Schnell Stress abbauen

Wenn du gerade das Gefühl hast, dass dir alles über den Kopf wächst, können schon kleine Veränderungen im Alltag helfen, sich gelassener zu fühlen. Du kannst in stressigen Phasen zum Beispiel mal versuchen, mit dir selbst zu sprechen. Nett und liebevoll – wie deine beste Freundin oder ein guter Kumpel. Was sich verrückt anhört, lässt sich ganz einfach erklären. Denn durch das Führen von Selbstgesprächen müssen wir die Perspektive wechseln und bekommen einen anderen, weniger emotionalen Blick auf die Situation. Noch einfacher (und unauffälliger) geht’s mit diesem Trick: summen. Wer in einem herausfordernden Moment summt, der stimuliert den sogenannten Vagusnerv und schickt damit ein Signal an das Gehirn, dass alles okay ist. Auch das Futtern von Nüssen kann zu mehr Gelassenheit führen. Man denke an Studentenfutter. Welche Wirkung Nüsse auf unser Stresslevel haben und was sonst noch gegen Stress helfen kann, erfährst du in unserem Artikel „12 Tipps gegen Stress“.